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Zwischen Himmel und Erde

Über das Projekt

Erleben Sie das letzte Abendmahl von Dieric Bouts in seinem authentischen Kontext

Bald wird die restaurierte St. Peterskirche in Leuven der neue Blickfang ove rhe tprojectyfür Kunstliebhaber und Freunde des kulturellen Erbes. Das M – Museum Leuven entführt Sie in die faszinierende Geschichte dieser prächtigen Kirche, die zu den Höhepunkten der Brabanter Gotik gehört, und zeigt Ihnen erneut ihre herrlichen Kunstschätze: eine einzigartige Sammlung flämischer Meisterwerke, die auch heute noch an ihrem ursprünglichen Platz aufbewahrt werden. Die Kunstschätze werden in Kürze in einem starken und innovativen Erlebnis zu neuem Leben erweckt. Dank einzigartiger digitaler Tools können Sie die Werke bald mit allen Sinnen wahrnehmen.

Spitzenwerke und ihre Geschichten

Zu den Werken gehören u. a. Das letzte Abendmahl und Das Martyrium des heiligen Erasmus unseres alten Leuvener Meisters Dieric Bouts. Es handelt sich dabei um absolute Spitzenstücke der flämischen Malerei, die man sich unbedingt ansehen sollte, wenn man die Stadt besucht. Aber auch das Edelherren-Triptychon und das Triumphkreuz von Jan Borman, der imposante Sakramentsturm, das Prunkgrab von Heinrich I. und die Kapelle der Fiere Margriet (Stolzen Margarete) erhalten einen Platz in dem Gesamterlebnis, das M für Sie vorbereitet hat. Dabei werden unglaubliche Welten zum Leben erweckt und Sie können die Geschichten hinter der Kirche, ihrer Kunstschätze und der pulsierenden Stadt erfahren, in der sie sich befindet.

Über Bouts

Dieric Bouts (um 1410-1475) kann in einem Atemzug mit Jan Van Eyck oder Rogier Van der Weyden genannt werden und gehört zu den bedeutendsten alten flämischen Meistern. Er stammte aus den Niederlanden, ließ sich in Leuven nieder, heiratete dort 1448 und lebte bis zu seinem Tod in der Stadt. 'Das letzte Abendmahl' und 'Das Martyrium des heiligen Erasmus', zwei seiner ikonischen Meisterwerke, malte er in Leuven, wo die Werke auch heute noch in ihrer historischen Umgebung besichtigt werden können. Obwohl Bouts in der Entstehungszeit der Bilder noch nicht so bekannt war, ist die kunsthistorische Bedeutung des Letzten Abendmahls so groß, dass das Werk zu einem absoluten Muss für internationale Kunstfreunde geworden ist.

De tot museum ingerichte kooromgang van de Sint-Pieterskerk wordt omgedoopt tot ‘M-Schatkamer van Sint-Pieter’.
2009
2009

M-Schatzkammer von St. Peter

Der als Museum eingerichtete Chorumgang der St. Peterskirche wird in „Schatzkammer von St. Peter” umbenannt und Teil des M-Museums Leuven.

Weitere Informationen
2009
© @leuvenbyair
1999
1999

UNESCO Weltkulturerbe

Aufgrund ihres außergewöhnlichen kulturellen Werts werden die St. Peterskirche und der Belfried von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und in die Liste schützenswerter Gebäude aufgenommen.

Weitere Informationen
1999
Innenraum der St Peterskirche © Rudi  Van Beek
1980
1980

St. Peterskirche wird ein Museum

Der imposante Chorumgang der St. Peterskirche wird als Museum für religiöse Kunst eingerichtet.

1980
1944
1944

Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

Als das Ende des Zweiten Weltkriegs naht, schlägt das Schicksal erneut zu: ein Großteil des Gebäudes wird bei einem Bombenangriff schwer beschädigt. Dabei gehen viele kostbare Kunstwerke für immer verloren.

1944
Ruïnes van de Oude Markt en de Grote Markt te Leuven in 1914
1914
1914

Der erste Weltkrieg

Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Das Dach und ein Großteil des Interieurs der St. Peterskirche werden in Schutt und Asche gelegt.

Weitere Informationen
1914
Het interieur van de Sint-Pieterskerk te Leuven in 1667
1667 - Barock
1667

Barockkapellen werden errichtet

Im Laufe der Jahre werden in der St. Peterskirche Barockkapellen errichtet.

Weitere Informationen
1667
Ontwerp kerk
16de eeuw
1500

Der ursprüngliche Entwurf wird geändert

Die Westfassade hatte in dieser Zeit noch drei (unfertige) Türme, die jedoch aufgrund des unstabilen Untergrunds immer wieder einstürzten. Deshalb wurde der ursprüngliche Entwurf geändert.

Weitere Informationen
1500
© Rudi Van Beek
Zweites Viertel des 15. Jahrhunderts
1425

Errichtung der heutige Kirche

Das romanische Gebäude wird allmählich abgerissen und der Startschuss für den Bau der heutigen gotischen Kirche gegeben. Es sollte über ein Jahrhundert dauern, bevor das Bauwerk fertig war. Von dem spätmittelalterlichen romanischen Gebäude ist heute kaum noch etwas übrig geblieben. Nur die Krypta (die ehemalige kaiserliche Grabkirche), die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg bei archäologischen Ausgrabungsarbeiten entdeckt wurde, ist heute noch der Öffentlichkeit zugänglich.

Weitere Informationen
1425
1381
1381

Westbau wird bekrönt

Der ursprüngliche Westbau wird mit einer hölzernen Bekrönung versehen, die jedoch bereits einige Jahrzehnte danach abbrennt und später vollständig abgerissen wird.

1381
•	Grafmonument van Hendrik I, hertog van Brabant
986
986

Errichtung der St. Peterskirche

Das ursprüngliche Gebäude aus Holz wird durch eine romanische Kirche aus Stein mit 6 Jochen und einem viereckigen Chor ersetzt. Sie ist ein Symbol politischer und kirchlicher Macht. Der Westturm der Kirche dient als Belfried der Stadt. . Die Krypta, die auch heute noch in der Kirche zu sehen ist, dient ab dann den Herzögen von Brabant als Grabstätte. Das Grabmonument von Herzog Heinrich I. von Brabant befindet sich heute im Chor der Kirche. Seine Gebeine wurden in der Krypta eingemauert.

Weitere Informationen
986
Vorige
Volgende
Februar 2019
2019

Resaturierung des Taufbeckens

Das Quinten (I.) Massys zugeschriebene Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert wird restauriert. Der ursprüngliche Deckel des Beckens ist in der Französischen Revolution verloren gegangen. Josef Van Uytvanck entwarf 1954 den heutigen Deckel des Taufbeckens im gotischen Stil.

Muurschildering
Herbst 2018
2018

Restaurierung der Chorkapellen

Alte Wandmalereien in den Chorkapellen werden wieder freigelegt und restauriert.

Oude muurschilderingen worden opnieuw blootgelegd.
Oude muurschilderingen worden opnieuw blootgelegd.
Verplaatsing laatste avondmaal Dieric Bouts
Juli 2018
2018

Schließung der M-Schatzkammer

Die letzte Restaurierungsphase des Interieurs der Kirche beginnt. Zu diesem Zweck wird die M-Schatzkammer der St. Peterskirche geschlossen. Die Spitzenwerke einiger flämischer Meister, die sich im Chor befanden, werden vorübergehend im Schiff der St. Peterskirche untergebracht.

Topstukken zoals 'Het Laatste Avondmaal' van de Leuvense schilder Dieric Bouts, één van de belangrijkste Vlaamse Primitieven, krijgen tijdelijk een nieuwe plaats in de Sint-Pieterskerk.
Topstukken krijgen tijdelijk een nieuwe plaats.
De M-schatkamer blijft leeg achter.
De tot museum ingerichte kooromgang van de Sint-Pieterskerk wordt omgedoopt tot ‘M-Schatkamer van Sint-Pieter’.
2009
2009

M-Schatzkammer von St. Peter

Der als Museum eingerichtete Chorumgang der St. Peterskirche wird in „Schatzkammer von St. Peter” umbenannt und Teil des M-Museums Leuven.

© Rudi Van Beek

'Het Laatste Avondmaal' van Dieric Bouts in de M-Schatkamer van Sint-Pieter
© Rudi Van Beek
© @leuvenbyair
1999
1999

UNESCO Weltkulturerbe

Aufgrund ihres außergewöhnlichen kulturellen Werts werden die St. Peterskirche und der Belfried von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt und in die Liste schützenswerter Gebäude aufgenommen.

© @leuvenbyair

Ruïnes van de Oude Markt en de Grote Markt te Leuven in 1914
1914
1914

Der erste Weltkrieg

Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Das Dach und ein Großteil des Interieurs der St. Peterskirche werden in Schutt und Asche gelegt.

Ruïnes van de Oude Markt en de Grote Markt te Leuven
Ferdinand Giele, Ruïnes van de Oude Markt en de Grote Markt te Leuven in 1914, ca. 1914 M – Museum Leuven © M - Museum Leuven
Hoofd van Christus van het Kromme of Bruine Kruis
Anonymous, Head of Christ from the ‘Crooked’ or ‘Brown Cross’, c. 1200 M Museum Leuven © www.lukasweb.be – Art in Flanders vzw, photograph: Dominique Provost
Leuven ligt in puin
© Universiteitsarchief, Leuven. Foto: Bruno Vermeulen
Het interieur van de Sint-Pieterskerk te Leuven in 1667
1667 - Barock
1667

Barockkapellen werden errichtet

Im Laufe der Jahre werden in der St. Peterskirche Barockkapellen errichtet.

Wolfgang de Smet, Das Interieur der St. Peterskirche in Leuven 1667, 1667
M - Museum Leuven © www.lukasweb.be - Art in Flanders vzw. Foto: Dominique Provost

Ontwerp kerk
16de eeuw
1500

Der ursprüngliche Entwurf wird geändert

Die Westfassade hatte in dieser Zeit noch drei (unfertige) Türme, die jedoch aufgrund des unstabilen Untergrunds immer wieder einstürzten. Deshalb wurde der ursprüngliche Entwurf geändert.

Letztendlich blieben die Türme unvollendet. Der ursprünglich geplante 168 m hohe Mittelturm sollte die St. Peterskirche zur höchsten Brabanter Kathedrale machen. Die Originalpläne werden auch heute noch im M – Museum Leuven aufbewahrt.

Beelden:

  • Architekturzeichnung Westbau – Joost Massys
  • Modell des Westturms der St. Peterskirche – Joost Massys: B/VI/247
  • Der Turm der St. Peterskirche in Leuven nach dem Einsturz im Jahr 1604: LP/454
  • Westfassade der Leuvener St. Peterskirche mit drei Türmen: LP/456
Entwurf für den Westturm der St. Peterskirche in Leuven
Joost Massys, Entwurf für den Westturm der St. Peterskirche in Leuven, um 1505 M - Museum Leuven © www.lukasweb.be - Art in Flanders vzw, Foto Dominique Provost
Modell des Westturms der St. Peterskirche
Joost Massys, Modell des Westturms der St. Peterskirche, 1524-1530 M - Museum Leuven © www.lukasweb.be - Art in Flanders vzw, Foto Dominique Provost
Turm der St. Peterskirche in Leuven
Henri Otto/ Lodewijk Jozef Van Peteghem, Turm der St. Peterskirche in Leuven, um 1855-1860 (Lithografie) M – Museum Leuven © M - Museum Leuven
Westfassade der Leuvener St. Peterskirche mit drei Türmen
Minnoye/ Lodewijk Jozef Van Peteghem, Westfassade der Leuvener St. Peterskirche mit drei Türmen, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts (Lithografie) M – Museum Leuven © M - Museum Leuven
© Rudi Van Beek
Zweites Viertel des 15. Jahrhunderts
1425

Errichtung der heutige Kirche

Das romanische Gebäude wird allmählich abgerissen und der Startschuss für den Bau der heutigen gotischen Kirche gegeben. Es sollte über ein Jahrhundert dauern, bevor das Bauwerk fertig war. Von dem spätmittelalterlichen romanischen Gebäude ist heute kaum noch etwas übrig geblieben. Nur die Krypta (die ehemalige kaiserliche Grabkirche), die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg bei archäologischen Ausgrabungsarbeiten entdeckt wurde, ist heute noch der Öffentlichkeit zugänglich.

Van het laatmiddeleeuwse romaanse gebouw blijft vandaag nog weinig over. Enkel de crypte (de vroegere keizerlijke grafkerk), die werd ontdekt tijdens archeologische opgravingen vlak na de Tweede Wereldoorlog, is vandaag nog door het publiek te bezoeken. 

•	Grafmonument van Hendrik I, hertog van Brabant
986
986

Errichtung der St. Peterskirche

Das ursprüngliche Gebäude aus Holz wird durch eine romanische Kirche aus Stein mit 6 Jochen und einem viereckigen Chor ersetzt. Sie ist ein Symbol politischer und kirchlicher Macht. Der Westturm der Kirche dient als Belfried der Stadt. . Die Krypta, die auch heute noch in der Kirche zu sehen ist, dient ab dann den Herzögen von Brabant als Grabstätte. Das Grabmonument von Herzog Heinrich I. von Brabant befindet sich heute im Chor der Kirche. Seine Gebeine wurden in der Krypta eingemauert.

Das Antlitz von Aleidis von Burgund (1233-1273), Herzogin von Brabant.
Unbekannt, Kopf der Aleidis von Burgund (1233-1273), Herzogin von Brabant, letztes Viertel des 13. Jahrhunderts M - Museum Leuven © www.lukasweb.be - Art in Flanders vzw, Foto: Dominique Provost

 Ze fungeerde als een symbool voor zowel politieke als religieuze macht. De westelijke toren van de kerk deed dienst als stadsbelfort. De crypte – die vandaag nog steeds te zien is in de kerk – zal vanaf dan dienen als grafruimte voor de hertogen van Brabant. Het grafmonument van Hertog Hendrik I van Brabant staat vandaag in het koor van de kerk. Zijn beenderen werden ingemetseld in de crypte.

Lodewijk Jozef Van Peteghem, Graf van Hendrik I, hertog van Brabant, in de Leuvense Sint-Pieterskerk, 19de eeuw © M - Museum Leuven

Wer war Bouts?

Dieric Bouts (ca. 1410-1475), den man in einem Atemzug mit Jan Van Eyck oder Rogier Van der Weyden erwähnen kann, war einer der bedeutendsten alten flämischen Meister. Er stammte aus den Niederlanden, ließ sich in Leuven nieder, heiratete dort 1448 und lebte bis zu seinem Tod in der Stadt. Die beiden ikonischen Meisterwerke 'Das letzte Abendmahl' und 'Das Martyrium des heiligen Erasmus' malte er in Leuven, wo die Werke auch heute noch in ihrer historischen Kulisse zu sehen sind.

Andere Meisterwerke des Künstlers haben im Laufe der Jahrhunderte ihren Weg in die großen Museen der Welt gefunden. Obwohl der Maler in dieser Zeit noch nicht so bekannt war, ist die  kunsthistorische Bedeutung des Letzten Abendmahls so groß, dass das Werk zu einem absoluten Muss für internationale Kunstfreunde geworden ist.

Die religiösen Szenen von Bouts heben buchstäblich die Grenzen zwischen Himmel und Erde auf

Die von Bouts in einer realistischen Kulisse dargestellten religiösen Szenen heben buchstäblich die Grenzen zwischen Himmel und Erde auf. Bouts ist in dieser Hinsicht der vielleicht exemplarischste Künstler in der Tradition des 15. Jahrhunderts, die nach einer neuen Auslegung des Menschseins suchte. Er untersuchte in seinen Werken die Möglichkeiten des Realismus und der Darstellung der realen Welt, um es dem Betrachter zu ermöglichen, sich besser in die Botschaft hineinzuversetzen, die das Bild vermitteln sollte. 

Bouts war in einer Zeit Leuvener Stadtmaler, in der die Stadt eine gigantische städtische Erneuerung durchlief und hatte als Künstler eine essenzielle Bedeutung für die Entwicklung der Renaissancekunst  in dieser damals stark vom Humanismus geprägten Stadt.